FAQs

 

Wie kann ich mitmachen?
Ob als Autor, Fotografin oder Grafikdesignern wir brauchen jede Menge Unterstützung! Schreibe uns gerne an info@zweitaufnahme.org, wie du bei Zweitaufnahme mitwirken möchtest oder schaue hier nach, wie du selbst als Autorin aktiv werden kannst.

 

Müssen immer Porträts bei den Treffen entstehen?
Nein, Porträts können den ersten Ansatzpunkt für die Begegnung sein. Aber jedes Treffen läuft anders ab und vielleicht entsteht auch eine Playlist mit Lieblingsliedern, Rezepte eines gemeinsamen Kochabends oder eine Diashow. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 

Wie gehen wir mit sprachlichen Herausforderungen um?
Bei dieser Frage befinden wir uns auch noch in einem Arbeitsprozess. Solltest du eine Person porträtieren wollen, bei der die Sprache im Weg steht melde dich gerne bei uns unter info@zweitaufnahme.org.

 

Zweitaufnahme nur in Hamburg?
Unsere Zukunftsvision ist natürlich, dass sich Menschen weltweit Zeit für den zweiten Blick nehmen. Momentan sind wir alle in Hamburg angesiedelt und treffen uns regelmäßig. Komm gerne vorbei und schreib uns an info@zweitaufnahme.org.

 

Warum schreiben wir aus der Ich-Perspektive und warum ist das auch gut so?
Wir haben uns für diese Form der Porträts entschieden, da so ein authentisches Bild des Gegenübers entsteht. Natürlich wollen wir niemanden bevormunden oder persönliche Meinungen vorwegnehmen. Aber wir glauben, dass diese Art der Porträts es ermöglicht, sich intensiv in die andere Person hinein zu versetzen und ein besonders interessanter Einblick entsteht.

 

Werden die Portraits gegengelesen?
Ja, nichts wird veröffentlicht ohne die Zustimmung der/des Portraitierten.

 

Wenn wir die Kategorie Flüchtling nicht gut findet, warum benutzen wir sie dann?
Wir verurteilen nicht die Kategorie Flüchtlinge, sondern wie diese Kategorie genutzt wird, um Menschen zu verallgemeinern und bestimmte Eigenschaften zugeschrieben bekommen. Mit unserem Projekt wollen wir Geflüchtete als das porträtieren, was sie sind: Menschen. Ohne Label. Ganz individuell. Und vor allem mit eigener Stimme.

 

Warum brauchen wir die Zweitaufnahme?
Wir sind nicht der nächste Beitrag zur Flüchtlingsdebatte. Wir sind ein Beitrag zum alltäglichen Zusammenleben. Die Idee ist aus unserem eigenen Unmut entstanden, wie wenig man sich oft im Alltag mit neuen Menschen auseinandersetzt und wie viele Meinungen man unreflektiert aufnimmt. Wir brauchen die Zeitaufnahme, um dieses Verhalten aufzubrechen und einen Blick hinter die rhetorischen Kulissen zu werden.

 

How can I join Zweitaufnahme?
You want to join us as an author, photographer or graphic/web designer? We appreciate your help! Send your message to info@zweitaufnahme.org, if you want to contribute to Zweitaufnahme or click here, if you want to become an active writer for our blog.

 

One date – one portrait?
No, portraits are just a first pitch or starting point for your meeting. Every date is different! Maybe you come up with a playlist of your favorite songs, recipe of a common dinner or even a diashow. There are no limits set to your creativity!

 

What if we are lost in translation?
This is a question we still try to answer. If you would like to portrait a person, and the language is an obstacle, please write a message to info@zweitaufnahme.org and we will try to find a solution.

 

Zweitaufnahme – only in Hamburg?
Our obvious vision is that people all over the world take their time for a second glance. Currently our home is Hamburg and that´s also the place where we meet regularly. Feel free to join us – just send a message to info@zweitaufnahme.org.

 

Why are we writing in first-person-perspective and why do we think it´s a good one?
We decided on this perspective, because it creates an authentic picture of your counterpart. Of course, we don´t want to patronize anybody or anticipate their opinion. But we are convinced that this kind of portrait enables to intensively empathize with a person and creates an interesting insight.

 

Are the portraits cross checked?
Yes, nothing will be published without the agreement of the portrayed person.

 

If you don´t want to categorize refugees as such, why do you make use of the label?
We don´t condemn the category, but the way it gets used to assimilate people and assign attributes to them. Our project wants to portrait refugees as what they are: people. Without a label. Individuals. With a very own voice.

 

Why do we need Zweitaufnahme?
We are not the next contribution to the refugee debate. We are a contribution to daily social coexistence. Our idea was born out of discontent. In everyday life people don´t interact enough with each other and a lot of opinions just get swallowed thoughtlessly. We need Zweitaufnahme to set and end to this habit.

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