Über uns

 

 

Die Kategorie „Über uns“ ist normalerweise dazu da, dass die Verantwortlichen einer Website sich selbst vorstellen.  Wir dachten, dass es viel spannender ist, wenn ihr auch hier ein Portrait findet, das  „Über uns“ geschrieben wurde, anstatt zu lesen was wir über uns selbst denken.

Wir : das sind David, Tom, Paul, Hannah und Lisa. Alles weitere erfahrt ihr von Ruham, die uns während der Arbeit an diesem Blog mit Rat und Tat zur Seite stand:

 


„Man sagt ein einziger Augenblick reicht manchmal um sich zu verlieben, allerdings steckt hinter jedem Gesicht eine Geschichte, die einen zweiten Augenblick braucht.

 

Die „ZweitaufnehmerInnen“ – so nenne ich sie – wollen Vorurteile, Vorwürfe, Hass und Ängste aus dem Weg räumen und einen zweiten Blick wagen, um die neuen Mitbewohner kennenzulernen und mit ihnen Freundschaft zu schließen. In Form von Portaits wollen sie diese Freundschaft mit den Lesern teilen und in einem Blog veröffentlichen. Dabei wollen sie jedem – ob geflüchtet oder nicht – ermöglichen, ein/e „ZweitaufnehmerIn“ zu werden.

Als die Idee noch jung war, haben die „ZweitaufnehmerInnen“ mir mit Begeisterung von ihrer Idee erzählt und gerade in diesem moment fühlte ich mich inspiriert meinen zweiten Blick zu werfen und so stelle ich es mir bei jedem Leser vor.“

 

 

Weil wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen, wer auf die Idee gekommen ist uns „ZweitaufnehmerInnen“ zu nennen, haben wir auch von Ruham ein Portrait geschrieben:


Sie wird Friedens- und Konfliktforschung studieren. Wenn sie das erzählt, strahlt Ruham. Ihr Mund verzieht sich zu einem breiten, ansteckenden Lachen. Sie will den Krieg studieren, der ihr Leben verändert hat.

 

ruham

Den Krieg, den sie jetzt auf Facebook verfolgt, während er für viele ihrer Freunde immer noch Alltag ist. Ruham gibt nicht auf. Sie möchte verstehen, was so unverständlich scheint. Sie glaubt an friedlichen Protest. Sie hofft auf ein besseres Syrien. Trotz allem.

 

Dieses trotz allem – das ist es was Ruham antreibt. Das ist es was sie ausstrahlt. Diese Kraft, ihre Erfahrung mit kreativem Protest und ihr politisches Engagement, haben uns zu ihr geführt.

 

Wir wollen wissen, was Ruham über unsere Ideen denkt und sie mit ihr weiterentwickeln. Als „Zweitaufnahme“ noch keinen Namen hatte, wirkten ihr Lob und ihre konstruktive Kritik wie ein Antrieb. Seitdem haben wir die Begeisterung und den Glauben, die wir brauchen um unser Projekt anzugehen.

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